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Entzug machen

Entzug machen

Trigger: Alkohol, Dorgen, Sex, Medikamente, Suizid, Überdosis

Mit diesem Thema „Enzug“ will ich euch eine neue Methode aufzeigen, die ich in letzter Zeit mache, um weitere Anteile zu triggern, um nach vorne zu kommen. Mit enzug meine ich nicht einfach nur auf Drogen, Alkohol, zu verzichten, sondern auch SEX und weiteres. Viele Anteile entstanden durch sexuellen Missbrauch bei ritueller Gewalt, doch fällt diese Handlung ganz weg und das bewusst für viele Anteile irritierend, wenn der ANP sich bewusst dagegen sträubt und ein Jahr Auszeit nimmt.

Alkohol

Das erst Jahr Auszeit begann ich mit 18 Jahren mit Alkohol. Ich trank ein Jahr keinen Alkohol, weil es bei mir Katastrophal endete immer wieder. Einmal landete ich auf dem Polizeiposten mit über 3 Promille, aber ich konnte noch stehen und mich gegen die zwei Polizisten verteidigen als sie mich von der Strasse gefunden haben und zum Polizeiposten zu bringen. Sie waren erfolglos, erst als ich eine gute Freundin sah, sass ich mich auf den Boden und wehrte mich nicht mehr. Ich hatte unter Alkoholzustand immer viele Erinnerungslücken, egal wie viel ich trank. Meistens trank ich viel, sehr viel, doch einen Kater hatte ich nur einmal. Ich switchte in diesem Zustand sehr oft, weshalb ich mich, als ANP, oft an nichts mehr erinnerte. Anteile dachten, sie müssen nach vorne kommen, etwas schlimmes wird passieren oder sie können jetzt ihren Spass haben usw. Im Ausgang (schweizerdeutsches Wort für Party)/ Partys spielte ich oft mit Typen, sie waren für manche Anteile wie ein Spielzeug. Ich wollte sie nur solange bis sie mich wollten dann liess ich sie eiskalt stehen. Ich war manchmal sehr arrogant, schlampig, eiskalt, bedürftig, desinteressiert, aggressiv, wenn ich dachte ich muss mich verteidigen, deprimiert oder voll in Party Laune. Es kam ganz darauf an in welchen Anteil ich war und das konnte damals sehr schnell wechseln. Weil der Alkohol dem ANP die Kontrolle entzieht und die anderen Anteilen sich gewohnt waren an diesen Zustand waren war Alkohol für mich ein enormer Trigger. Ich hatte damals keine Kontrolle wer wie lange vorne war, aber ich wusste damals auch noch nicht das ich viele verschiedene Persönlichkeiten hatte.

Ich setzte ein Jahr aus, keinen Alkohol zu trinken und das gab mir folgende Vorteile längerfristig! Ich lernte Strategien wie es mir gut geht, wenn es mir nicht gut geht. Ich erhielt die Kontrolle über mich, egal wie es mir ging. Ich lernte die Gefühle als ANP auszuhalten und als einzelne EP’s. In diesem Jahr lernte ich Gefühle bringen mich nicht um. Ich lernte zu differenzieren, dass Erinnerungen, die hochkommen nur seelischen Schmerz verursachen und nicht physischen Schmerz. Ich lernte so die Grundlage mit starken Gefühlen klar zu kommen und dazu dann auch mit den Erinnerungen/ Flashbacks. Ich realisierte, dass ich stark genug bin, um diese auszuhalten ohne zu einer Substanz greifen zu müssen. Auch lernt der ANP so, Verantwortung zu übernehmen und Impulsen von EP’s nicht nachzugeben. Diese Methode stärkt den ANP, auch wenn man sich anfangs schwach fühlt und verletztlich. Aber so lernt man die Impulse der Anteile kennen, und das bewusst. Was man bewusst als ANP Dinge realisiert, kann man auch bewusst lernen einen Umgang zu finden. Man muss sich auch keinen Vorwurf machen, wenn man einen Rückfall hat. Die Impulse, der Drang, kann einen aus dem nichts überraschen und Anteile können überzeugend sein, dass man das unbedingt braucht und realisiert manchmal gar nicht das es ein Anteil ist der mitspielt, den sie können einem auch nur die Emotionen zeigen, die er hat und wie berauschend Alkohol oder anderes sein kann, damit der ANP mitgerissen wird und stake Emotionen können, die Gedankengänge unterbrechen und man kann so nicht mehr klar sehen.

Sex

Seit ende letztem September habe ich einen zweiten Enzug gestartet, doch dieses Mal mit Sex. Sex hatte ich seit ich mich mittlerweile erinnern kann, durch die Aufarbeitung, schon bevor ich und meine Familie in ein Haus gezogen sind mit meinem Vater und anderen. Ich war beim Umzug gerade 4 Jahre alt worden und der sexueller Missbrauch hielt Dezember 2019 an. Sprich ich hatte keine unbeschwerte Kindheit. Sex war Alltäglich wie Zähne putzten. Es wurden zuhause Gründe gesucht die ich falsch mache um Sex als Bestrafung rechtfertigen, wenn die Drohung „du liebst mich sonst nicht!“ nicht funktionierte. Neben dem sexuellen Missbrauch zu Hause war bei mir noch der Satans Kult und auch Prostitution als Kind. Also Sex fand tagsüber so wie in der Nacht statt, regelmässig und oft. Eine solche Gewohnheit X Anteilen zu entziehen ist, die härteste Sache, die ich in meinem Leben je machte und anstrengenste. Ich, ANP, tat es aus einem Grund bewusst. Ich wollte all meinen Anteilen etwas zurückgeben, das was der ANP als einziger hatte. Er wuchs mit einer Kindheit auf ohne Gewalt und ohne sexuellem Missbrauch, einer unbeschwerten, normalen Kindheit auch wenn es nur fake war. Das Ziel von diesem Enzug ist, dass den anderen Anteilen auch zu ermöglichen, eine unbeschwerte Zeit ohne Zwang, auch wenn eine unbeschwerte Kindheit nicht mehr möglich ist, ist es möglich allen Anteil eine Zeit zu geben ohne Sex! Und glaubt mir viele Anteile sind Anfangs nicht begeistert davon. So wie sie auch beim Alkohol nicht begeistert waren. Es wiederspricht sich mit ihren Erfahrungen und durch diese unbeschwerte Zeit sehen sie wie es sein kann und hätte sein können. Sie beginnen vieles zu überdenken, aber dafür muss der ANP genug ressourcen haben, Energie und die Tricks der Anteile kennen und mit ihnen Kommunizieren können oder sonst sie eben noch kennenlernen. Innerhalb von diesem Jahr von Sex Enzug mit anderen sind mit heute 70 Persönlichkeiten mit Namen nach vorne gekommen, sie zeigten sich dem ANP, weil sie oftmals extrem wütend wurden, weil sie jetzt den Vergleich hatten, wie es sein kann, wenn wir diese eine Sache weglassen. Sie wurden wütend, traurig, ängstlich, weil sie realisierten, dass sie dass alles, was sie tun mussten niemals wollten und niemand für ihr Wohl kämpfte. Und nun tu es jemand, der ANP kämpft gegen die Gewohnheit von Anteilen, damit es ihnen gut geht. Sie integrieren sic auch freiwillig im Alltag und halten sich zurück, sie wollen vieles nicht mehr und wenn dann nur noch, wenn sie es mit jemandem Teilen können, dem sie innig vertrauen und am wichtigsten: ES MUSS SICH GUT ANFÜHLEN!! Emotionen müssen im Moment dabei sein und die entscheiden nun.

Der Anfang war hart und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich in diesem bald beendete Jahr Entzug von Sex einen Rückfall hatte, aber mit jemanden der mir immer noch etwas nach Jahren bedeutet. Bei ihm fühlt sie die Nähe immer gut an und ich switche auch ständig, aber nicht weil ich das Gefühl habe ich müsste überleben, sondern weil viele Anteile anwesend sein wollen, da sie wissen, wie wichtig es für ihn ist, dass ich ihm sage, wenn ich etwas nicht möchte und er ist auch die erste Person in meinem Leben bei der ich es kann, ausser es kommt der Anteil nach vorne der nicht reden kann. Aber auch auf den reagiert er ohne das ich irgendeine Gestik mache. Er verwirrte mich immer wieder seit etwa 3 bis 4 Jahren. Ich versteh bis jetzt noch nicht, wieso das bei ihm anders ist und ich muss ehrlich sagen. Ich hatte mit sehr vielen schon etwas gehabt und ich würde lieber für immer auf Sex verzichten als mit irgendjemandem anderen, als mit ihm Nähe zu teilen und dieser Meinung bin nicht ich als ANP sondern alle, die bisher bei in seiner Gegenwart aktiv waren.

Ich realisierte in diesem Jahr durch den entzug folgendes: Sex ist keine art liebe zu vermitteln! Ich brauchte früher die Nähe von anderen um mich geliebt, begehrt zu fühlen, doch brach immer wieder den Kontakt ab, weil mir die Person am Arsch vorbei ging. Erst vor 2-3 Jahren reduzierte sich das immer mehr, weil ich diese eine Person kennen lernte vor 3-4 Jahren, die Gefühle hervorholte, die ich noch nie hatte wie Geborgenheit, Sicherheit, usw. aber durch das kammen die Anteile stark nach vorne die ihn als Bedrohung ansahen und brachen mit ihm immer wieder den Kontakt und warfen ihm Sachen vor mit dem Ziel er hasst mich und verschwindet für immer aus meinem Leben. Ich sagte viele verletztende Dinge und das ich nur Sex von ihm will, auch wenn dass im tiefsten inneren gelogen war. Ich liebte ihn und jeder Anteil spührte dies mit, aber jeder Anteil ging anderst damit um und so manche lernten Liebe ist das Gefährlichste das es gibt. Die Strategie mit Kontaktabbruch wie es bei der Familie und der Sekte funktionierte und mir erleichterung verschaffte, verschaffte bei mir andere Gefühle wie trauer, wut, angst. Ich vermisste ihn extrem und das kannte ich so nicht. Innerlich brach ein Kampf aus zwischen den Anteilen und jeder war überzeugt, was richtig sei, seine Art wie er unser überleben sicherte.. Und ich muss ehrlich sagen schlussendlich, haben wir alle verlohren, den wir haben ihn verlohren, weil wir ihn immer wieder verletzten, weil wir strategien lernten, wörter sagten, ihn wegstossen und das immer wieder und das nur weil wir alle noch in der Vergangenheit haften blieben und das glaubten, dass die Menschen von der Vergangenheit recht hatten. Wir sehen unsere verzerrten sichtweissen erst dann wieder unverzerrt, realitätsnah, wenn wir (jeder EP) aufhören der Vergangenheit Wichtigkeit zu geben und mehr ins Hier und Jetzt kommen, in eine neue Welt. Doch um diese zu erkennen, realisierte ich, braucht es einen Entzug, um das Gegenteil (das andere extrem, das nicht schadet) zu beweisen. Man muss sich manchmal etwas zuerst selbst beweisen bevor man anderen glauben kann und manche Anteile brauchen es auf die harte Tour, schliesslich lernten sie auch von den kranksten Menschen.

Ich machte in diesem Jahr am meisten Fortschritte: lernte viele Persönlichkeiten kennen und zeigte ihnen, unser neues leben und sie waren hier herzlich willkommen. Ein Nein von einem Anteil wird hoch geachtet und thematisiert! Die Talente von einelnen Anteilen, geniessen wir zusammen, es ist auch in der Schule entspannender geworden, weil gewisses Wissen schon da ist und jetzt auch anwendbar. Der ANP entscheidet bei Gefahren, was getan wird und nicht mehr die EP’s. Wir kümmern uns gemeinsam umeinander. Jeder darf seine eigene Interessen ausleben, nur nicht immer sofort. Jeder der will hat eine eigene Playlist (Musik). Wir suchen gemeinsam Lösungen bei Problemen, stimmen nicht mehr ab, sondern jeder ist einverstanden. Die EP’s entscheiden, was wir anziehen. Gefühle sagen uns, was gut tut (Menschen, Hobbies, Ausbildung), wir (die integrierten Persönlichkeiten, jetzt 70) fühlen gemeinsam konstant Gefühle. Wir sind am lernen, einen Umgang mit Gefühlen bei zwischenmenschlichen Beziehungen zu führen und uns nicht abzuschotten aus Überforderung. Machen viele korrigierende Erfahrungen und lernen neue Gefühle kennen. Habe keinen Drang mehr Sex haben zu müssen, es ist eher zu einem Bedürfnis worden, das ich nur noch erfüllen will mit der richtigen Person und ohne diese kann ich auch darauf verzichten ohne, dass ich das Gefühl habe, das etwas fehlt. Lernte das Hier und Jetzt von der Vergangenheit klarer abzugrenzen und das vieles Lügen, Manipulationen waren. Das wär so das, was mir der Enzug mit Sex alles brachte. Fazit: Die Anstrengung lohnte sich aus keinen Sex zu haben.

Wie?

Wie extrem man diesen Enzug machen will, kann jeder selbst entscheiden. Ob man nur mit einer Woche anfangt oder paar Tage usw. Auch wie man das eingrenzt mit der Anzahl mit der man etwas hat. Mein Ziel war es, dass ich mir sagte, dass ich meinen Körper mit niemandem mehr teilen will für mindestens ein Jahr. Anfangs wollte ich mir auch Selbstbefriedigung verbieten, doch ich merkte, dass ich den Anteilen wenigstens ein bisschen entgegenkommen muss, damit sie nicht einen alleingang starten und durch die Selbstbefriedigung lernte ich Fantasien von Anteilen kennen und Dinge, die sie glaubten, sie brauchen dies. Es war sogar hilfreich zu wissen, was ein Teil von mir glaubte, er braucht die, muss dies tun und manches sich irgendwann auch so abwandelte, ich würde dies gerne irgendwann erleben mit jemandem dem ich vertraue.

Dorgen, Medikamente

Ich hatte mit Drogen nie wirklich Probleme, ich probierte MDMA, Ecstasy, Hashbrownis, Canabis und das wars auch. Interesse hatte ich nie wirklich daran, ich wollte nur wissen wie sich welches anfühlt, damit ich einordnen kann unter welche ich alles gesetzt wurde. LSD nahm mich auch lange wunder bis zum Flashback, als mein Vater mir heimlich eine Überdosis in den Sirup gab um mich im nachhinein sexuell Misbrauchen zu können. Aber durch die Überdosis kam der Notfallarzt von der Sekte und er entschied, ob man mir half und wie oder nicht. Der Notfallarzt von der Sekte in der ich und meine Eltern, Brüdern waren, hat das Ziel, „Unfälle“ am besten zu vertuschen, dass wenn ich wirklich sterben würde ein Verdacht auf meine Eltern oder andere als nicht möglich erscheint und es eindeutig ist, dass es meine Absicht war zu sterben. Also schritt man nicht ein und überliess es meinem Körper damit fertig zu werden. Diese Überdosis, durch den ein Anteil entstand, achtete stark darauf, keine Dorgen zu konsummieren, wenn es nicht notwendig ist. Er beschützt mich und deshalb war die Dosis immer sehr gering wen ich etwas einwarf. Aber ich habe noch einen Anteil.. und der fahrt extrem auf Schmerzmittel und Psychopharmika ab, das vom Arzt verschrieben wird. Er liebt es sie zu sammeln und im Notfall alles zu exen, er lernte diese Strategie von jemanden, den wir kannten und bei einem Ritual starb, dieser Anteil behielt ihn so in erinnerung und seine Strategie übernahm, um ihm näher zu sein und um es niemals bereuen zu müssen zu leben. Das ist ein Grund, das ich NIEMALS Medikamente zu Hause habe, die nicht pflanzlich sind. Dieser Anteil, hatte mich schon zweimal in den Spital gebracht wegen einer Überdosis, das zweite Mal war ich sogar auf dem Polizeiposten und machte eine Anzeige und ich wollte nur ein Temesta nehmen, als der Polizist zurück war und die leere Packung sah, fragte er ob ich alle genommen habe. Ich verstand nicht was er meinte, bis ich sah, was er meinte. Ich hatte eine ganze Packung genommen bis auf 4 die ich in den letzten zwei Tagen genommen habe. Ich switchte, dann auch immer wieder in diesen Anteil und dieser war glücklich als es endlich wirkte. Ich begann bei meinen Eltern Zuhause schon Medikamente zu sammeln als ich in der 4. Klasse war. Ich hatte mich immer wieder einmal im Schulsport verletzt, aber schmerzen hatte ich eigentlich nicht so starke, wie seit Januar 2020 seit ich meinen Körper spühre, aber ich sagte es trotzdem ständig und drückte auf die Tränendrüse, um Schmerzmittel zu bekommen und meinen Vorrat zu füllen mit 40 Tabletten war ich stolz auf mich. Es war mein kleiner schatz. Ich recherchierte auch wie viel es braucht um dabei zu sterben. Alkohol muss dazu, stand da. Ich klaute irgendwann auch Wein von meinen Eltern und machte Probeversüche Alkohol mit Schmerzmittel und nur Schmerzmittel. Es gab immer ein hoch. Ich war happy ohne mich anzustrengen. Aber es brauchte immer mehr Tabletten, also beginn ich auch von meinen Eltern ihrem Vorrat zu klauen, damit es nicht auffiel, dass ich so viel brauche. Irgendwann stoppte ich ganz und versuchte gegen den Drang anzukämpfen, weil ich nicht süchtig werden wollte. Ich wollte kein Junkie sein und nahm ich lange nichts. Viel in die Essstörung (für die starken Abnahme von Gewicht , bekam ich von meiner Familie komplimente, meine Freunde sorgten sich um mich und versuchten mich zum Essen zu zwingen) und anschliessend verfiel ich in den erhöhten Alkoholkonsum. Was ich jedenfalls mit den Drogen, Medikamenten ausdrücken will, ist, bei DIS hat man keine Garantie wie viele man einnimmt. Es triggert Anteile, die rituelle Gewalt erlebten, weil man bei diesen Treffen meistens unter Substanzen stand. Es können plötzlich neue Anteile auftauchen, die dafür oder dagegen sind. Für den Fall das man es plötzlich dringend braucht, sollte man keine Dosis zu hause haben, die einen umbringen kann und dieses Thema sollte dringend thematisiert werden in der Therapie, wenn man nicht ständig in die Notaufnahme landen will oder zu einem Junkie werden, der sie schlussendlich missbraucht. Ich selbst habe heute Redormin und Relaxane, davon hatte ich auch schon Mal 10 Stk. genommen oder mehr, aber ich konnte am nächsten Tag normal in die Schule gehen, auch wenn dieser Anteil am Abend zuvor eine Krise hatte. Seine Handlung hatte so keine fatalen Folgen, die mich längerfristig einschränkte. Was ich aufzeigen will, es ist machbar ohne konstant Psychopharmika einzunehmen klar zu kommen mit den Anteilen. In Krisen, nach erneuten übergrifen ging ich in die Klinik und dort nahm ich anfangs Temesta ein, um mich schneller zu beruhigen. Aber heute ist anders, sobald ich auf dem Grundstück oder auf der Station bin von der Kinik (Littenheid), fühle ich mich sicher und bin wieder stabil. Eigentlich könnte ich dann gleich wieder austretten. Bei vielen Anteil hat sich dieser Ort zu einem sicheren Ort verwandelt, weshalb sie sich so schnell wieder beruhigen. Man hatte bei mir als ich 18 Jahre alt war auch Psychopharmika ausprobiert, aber ich reagierte jeden Tag unterschiedlich stark darauf bis immer der Anteil nach vorne kam, der sie zu sammeln begann und sie dann mit Alkohol zu kombinieren. Aber zum Glück schritt immer irgendwann der andere Anteil ein, der Gegen Drogen und Medikamente ist.

Diese Methode mit Entzug machen, kann man auch bei anderen Themen anwenden, wie wenn man gewisse Zwänge hat oder über bestimmtes ständig die Kontrolle haben will. Absichtlich gewisse Dinge nicht mehr machen für eine gewisse Zeit, auch wenn dies am Anfang mehr Stress bedeutet.

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