Schmerzen: Körper – Emotionen
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Schmerzen: Körper – Emotionen

Schmerzen: Körper – Emotionen

Einleitung

Ich machte Traumasensitives Yoga in Basel, um meinen Körper lernen wahr zu nehmen. Es dauerte ein Jahr bis ich ihn konstant wahrnahm. Dadurch erhielt ICH Kontrolle über meinen Körper, damit meine ich Kontrolle und Verantwortung für meinen Körper zu sorgen. Anfangs fühlte es sich wie eine Bestrafung an, da ich enorme Schmerzen an diversen Körperstellen spürte und das konstant. Ich erwartete das anfangs nicht und bereute die Körpertherapie. Ich wusste nicht wie ich mit konstantem Schmerz umgehen sollte, dissoziieren funktionierte nicht mehr beim ANP. ANDERE ANTEILEN BEHIELTEN DIE SCHMERZUNEMPFINDSAMKEIT! Erst mit der Zeit und durch das Lernen vom ANP, dass es besser wird und angenehm sein kann, liessen einzelne Anteile die Dissoziation auf Körperebene weg.  Ich wurde teils auch wütend, traurig oder empfand Eckels bei der Körper Therapie oder danach, aber nur wenn ich nicht dissoziierte. Das ist normal, aber wichtig es mitzuteilen, um damit einen Umgang zu finden und es wieder auszubalancieren.

Körperwahrnemung durch Körpertherapie

Ziel: Schmerzen spüren

Warum?

So wie die Seele heilen muss, muss auch der Körper geheilt werden. Er wurde beschädigt! Durch dass, das man den Körper NIE wahrnimmt, können, werden chronische Erkrankungen entstehen auf Grund von Mängeln an Vitaminen, Säure-Base Haushalt, Verschiebungen von Wirbeln, Muskelstarre, usw. Es ist NIE alles psychosomatisch!! Auch dann nicht, wenn die Diagnose heftig ist wie DIS und PTBS.

Ich lehrte im Verlauf letzten Jahres, dass es 4 Faktoren gibt die für Schmerzen auf Körperlichen Ebene verantwortlich sein können. Habt ihr weitere Infos als die, die ich hier schreibe. Schreibt es bitte in die Kommentare, andere werden euch danken und ich!

1. Psychosomatische Schmerzen mit Erinnerung verknüpften Schmerzen

2. Schädigende Ernährung (Allergien, Vitamin Mangel, Säure-Base Haushalt, …)

3. Physische Schmerzen (verschobene Wirbeln, Verletzungen, die nicht richtig heilten, falsche Körperhaltung, Muskelstarre, …)

4. Unterdrückte Gefühle teilen sich durch körperliche Schmerzen mit. Sie sind NICHT an Erinnerungen geknüpft!

1. Psychosomatische Schmerzen

Psychosomatische Schmerzen oder nicht?

–> Flashback kommt und schmerzen sind weg

   =Psychosomatisch

–> Nach ca einem Monat kein Flashback bei dem diese Schmerzen anschliessend weggehen

   = eher nicht psychosomatisch

2. Schädigende Ernährung

Abklärung beim Hausarzt

z. B. Bei Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, morgens kann man sich nicht bewegen für 30min, usw.

 = Entzündungswerte im Körper Testen

 – – > Möglichkeit Rheuma oder andere Krankheiten, die in der Familie bekannt sind

 = Säure-Base Haushalt testen

 – – > Basische Ernährung, täglich Basenpulver und nach Sport

 = Alle Vitamine Testen

 – – > Nahrungsmittelergänzung

3. Physischer schmerz

Schmerzen noch vorhanden?

Physiotherapie vom Hausarzt verschreiben lassen

Werden z. B. Rückenschmerzen nach einer Sitzung schlimmer? Stoppen!!

! Die Muskeln lernten die Funktion der Wirbelsäule, die Stabilität, zu übernehmen. Wenn man sie lösst wird die Wirbelsäule belastet und auf Grund von verschobenen Wirbeln wird diese falsch genutzt und verursacht noch stärkere Schmerzen. Es sollte besser werden und nicht schlimmer nach Physiotherapie. Muskelkater ist ok, aber keine stärkeren Schmerzen als vorher.

Der Physiotherapeut/in mitteilen, wenn dies geschah und fragen, ob er/sie eine Physiotherapeut/in kennt, die auch Wirbeln, Gelenke einrenkt, die dies auch gelernt hat. Wenn er die Physiotherapie nicht anpassen kann oder dich zu einem geeigneten weiterleiten kann, sofort zu einem Orthopäden wechseln!!

Ich bin seit etwa 4 Monate in Behandlung bei zwei Physiotherapeuten. Die eine renkt verschobene Wirbel, Gelenke wieder ein. Sie arbeitet von unten nach oben, der ganze Körper wird behandelt. Da die Basis stabil sein muss sonst verschiebt sich alles wieder. Alte Verletzungen angeben! Man muss abwarten bis es besser wird. Die Zeit heilt alles mit der richtigen Methode. Also Geduld und aushalten, die Problemzonen werden schon noch behandelt!

Bei der zweiten Physiotherapeutin mache ich Spiraldynamik. Bei dieser Behandlung werden Fehlhaltungen behandelt, bei der ich die falschen Muskeln beanspruche und dies wiederum zu Schmerzen führen kann.

Mir wurde von beiden Physiotherapeuten und dem Rheumatologen bestätigt, dass meine Gelenkschmerzen grösstenteils von der Schockstarre kommt. Der Körper ist durchgehen verkrampft, dadurch verschiebt sich viel beim Körper und es geschieht eine Übersäuerung, je nachdem auch Vitamin Mängel, die zu Langzeit Folgen führen können. Auch sehr viel zu essen, Fressattacken, können daher rühren, da man viel mehr Energie in diesem Zustand braucht als beim Ruhezustand. Auch Hormonstörrungen können so entstehen..

Der Körper lernte bis jetzt noch nicht, dass ich sicher sein kann und erwartet jeden Moment wieder etwas Schlimmes. Deshalb ist es wichtig vor Physiotherapie den Körper wahrzunehmen zu können, da man sich sonst stark gegen die Behandlung sträubt und Dissoziation ist kontraproduktiv, da man spühren muss wie die Behandlung anspricht!! Was fühlt sich gut an und führt zur Besserung, längerfristigem Wohlbefinden und was verschlimmert es. Niemand kann das Wissen ausser DU! DEIN Körper = DEINE Empfindung = DEINE Verantwortung (Heute)

Ich mache auch jeden morgen etwa 10min Yoga, um meinen Körper zu spühren und zu signalisieren, dass alles gut ist. Mir passiert JETZT nichts! Der Körper muss das neu lernen. Auch wenn es vielleicht noch Vorfälle bei Betroffenen gibt. Sind diese nicht 24/7. Schenke etwas Zeit am Körper, um ihm Sicherheit zu vermitteln in der Zeit, dass nichts passiert. Ich tat das auch als letztes Jahr (2019), als noch Missbräuche durch die Sekte geschahen. Aber durch das können auch Anteile lernen, dass es uns ohne die gut gehen kann, sogar besser! VIEL BESSER!!

Was ich auch noch sehr empfehlen kann ist, in eine Naturheilpraxis zu gehen, die Bioresonanz macht, um Allergien abzuklären. Da gewisse Nahrungsmittel Entzündungen, Gelenkschmerzen fördern können neben der Schockstarre die vom Trauma herrührte. Die richtige Ernährung kann den Körper entlasten und bei der Genesung helfen. Die Naturheilpraxis (ich ging zur EnergyMed) kann viel schneller und detaillierter feststellen welche Allergien man hat als auf der medizinischen Ebene. Wer nicht daran glaubt kann es so machen wie ich anfangs und ein Probe Monat machen. Wenn man eine Besserung spührt, es beibehalten, ansonsten kann man es ja wieder zur Gewohnten Ernährung ändern. Eine Verschlimmerung wird es deshalb nicht geben. Ich war vor der Ernährungsumstellung etwa all 2 Wochen krank, wenn ich Glück hatte nur einmal im Monat. Ich hatte Fieber oder extrem Kalt oder es schwankt vom einen zum anderen extrem. Dies hat sich mittlerweile stark verbessert. Dieses Jahr (2020) hatte ich einmal Fieber nachdem ich Fleisch ass. Ich bin allergisch gegen Fleisch und Kuhmilch, Weizen und ein paar andere Sachen. Meine Lymphe beim Hals schwellen auch nicht mehr an seit ich auf Milchprodukte verzichte. Ich bin generell fitter, weil mein Körper keine Energie aufwenden muss, um die, für mich, schädlichen Lebensmittel anzukämpfen. Das witzige ist, es sind die Lebensmittel, die ich als Kind nie gern ass, aber musste.

4. Unterdrückte Gefühle

Bei psychosomatischem Schmerz sind die Schmerzen an Erinnerungen geknüpft von der ich als erstes erzählte und verschwinden sobald die Erinnerung wieder im Bewusstsein ist, da auch der Körper realisieren muss, was damals geschah und das in diesem Moment nichts mehr passiert. Sobald man es mit EMDR, anderen traumatischen oder eigenen Methoden aufarbeitet, empfindet man anschliessend eine Besserung. Jedoch gibt es noch eine Möglichkeit, die Schmerzen verursachen kann und weder Physischer Natur ist noch an Erinnerungen geknüpft, sondern an Gefühle. Gefühle sind mit dem vegetativen Nervensystem verknüpft, das ebenfalls mit allen Organen verknüpft ist. Ein Beispiel: Ein Mensch kommt in eine Situation in der er Angst empfindet, wegen der Angst beginnt das Herz schnell zu klopfen. Ein Mensch der dieses Gefühl wahrnimmt, reagiert darauf und versucht möglichst schnell aus der Situation zu kommen, damit die Angst verschwindet und das Herz wieder in seinem gewohnten ruhigen Rhythmus weiterschlagen kann. Für Menschen, die keine Traumas haben oder Herzrhythmusstörungen, wäre dieser Zustand normal. Aber bei Personen wie wir, die rituelle Gewalt oder unter anderen Umständen DIS und PTBS entstand, ist dies nicht mehr der Fall. Der ANP fühlt nichts. Er kann die Gefühle nicht wahrnehmen, da andere Anteile die Emotionen übernehmen. Der ANP funktioniert wie ein Roboter, gefühlslos. Da dieser Anteil im Alltag zuständig ist und die Möglichkeit hat zum Arzt zu gehen und die anderen anfangs nicht, sucht er nach einer Diagnose auf der körperlichen ebene, aber wenn er nichts findet was dann? Die Schmerzen wie Herzschmerz, ständige Übelkeit, Ausschlag, Gicht, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Krämpfe im Unterleib, usw. können von Unterdrückten Gefühlen kommen. Bei hoher und durchgehender Belastung wie das Herzklopfen. Es findet vielleicht jede Nacht statt oder auch bei Trigger wird das Herz enorm belastet und weil der ANP das Gefühl nicht wahrnimmt, zeigt es der Körper durch Schmerzen und andere unangenehme Symptome. Er beginnt anderst mit dir zu kommunizieren, da du nicht auf die Gefühle achtest. Gefühle zeigen dir deine Grenzen auf. Auch wenn du sie nicht mehr wahrnimmst oder verlernt hast, weil dein Umfeld dir Bewies, dass deine Grenzen falsch sind usw. Kämpft dein Körper gegen die äusseren Einflüsse und das egal wie lange du schon im Bereich mit ritueller Gewalt lebst. Dein Körper kennt sie immer noch und werden seine, auch DEINE, Bedürfnisse nicht erfüllt beginnt er gegen dich zu arbeiten. Bei mir begann die Niere Antikörper zu entwickeln und griff meine Gelenke an. Er eliminiert sich selbst, wenn du nicht auf ihn hörst, wenn du nicht auf dich selbst hörst! Bei TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) ist dies schon längst bekannt. Dort werden Emotionen und auch Themenbereiche der Probleme den Organen zugewiesen z.B. Beziehungsproblemen können die Lunge belasten bei ritueller Gewalt besteht das Umfeld hauptsächlich aus Menschen, die einem nicht gut tun.

Ich zähle hier ein paar Beispiele auf, die ich hatte:

Herzschmerz (Trauer), Übelkeit (Angst, Wut), Gelenkschmerzen (Niere Produziert Antikörper gegen mich selbst, versucht mich zu eliminieren), Krämpfe (Kommen von der konstanten Anspannung durch die Angst), Müde Augen (Trauer), Puls 40 pro min (Erschöpfung)

Was auch noch wichtig zu betonen ist, ist, dass der ANP an Gefühle herankommen muss, um zu wissen was einem gut tut. Man kann sich kaum an den anderen Persönlichkeiten orientieren. Der Grund dafür ist folgendes, die anderen Persönlichkeiten kennen ihre Funktion, ihr Leben nicht anders für sie ist es normal. Täterimitierende Anteile fühlen sich wohl dabei anderen zu schaden und lieben das Machtgefühl und die Kontrolle, so wie die Anteile in der Opferrolle sich sicher fühlen, wenn sie keine Verantwortung haben und andere sie so behandeln wie die es für richtig ansehen. Obwohl die anderen Anteile mit Gefühlen beladen sind und die Anteile ihr eigenes Weltbild als normal ansehen, solange sie von den anderen Anteilen und vom ANP abgeschottet sind, trotzdem reagiert der Körper nicht so wie die Anteilen, dass es gut oder richtig ist, sondern für ihn ist es dennoch belastend.

In der Kinesiologie spricht man von der Köperintelligenz. Der Körper weiss, was er braucht, was ihm guttut und was nicht, obwohl unsere Psyche von unserem Umfeld lehrte, was richtig sei und die Ansichten von unserem Umfeld übernehmen.

In der Kinesiologie behandle ich meine Nähe-Distanz Problematik. Meine Anteile haben unterschiedliche Meinungen, weil sie unterschiedliches lernten. Doch der Körper weiss trotz allem was geschah, was ihm gut tut und durch die Kinesiologie kann ich mich bewusst an meinem Körper orientieren und ich lerne zu spüren, was uns gemeinsam gut tut. Anteile beginnen ihre Meinungen zu ändern, weil wir ein Gefühl von Wohlsein empfinden und Dinge wie ein Drang «ich muss so sein» oder «ich muss das tun» sein lassen kann. Ich kann aufgeben. Aufgeben, die Erwartungen von anderen zu erfüllen, die ich nie gut genug erfüllte, aber mir dennoch weiterhin Mühe gab aus Hoffnung. Wir hofften geliebt zu werden. Keiner von uns hofft noch, dass uns jemand liebt, wenn wir uns genug Mühe geben. Jeder Anteil dachte im Hintergrund, wenn er perfekt in seiner Rolle ist, wird er geliebt. Irgendwann. Dieses irgendwann wurde seit 22 Jahren nie erfüllt, sie fühlten sich nie geliebt vom Umfeld, weil sie alle lehrten, nicht gut genug zu sein um geliebt zu werden. Ständig müssen sie es Beweisen, ständig dieser Druck, diese Anspannung, diese Belastung. Die Belastung, die sich auch auf den Körper auswirkte, weil wir unsere wahren Gefühle ausblendeten, damit wir so sein können wie andere es von uns erwarteten.

Sollten Menschen uns nicht so lieben wie wir sind? So wie wir sein wollen. Sie lieben uns und schätzen jeden Moment den wir mit ihnen verbringen. Ein wohlwollender Mensch hält unsere Grenzen ein, weil er Angst hat, dass wir den Kontakt abbrechen könnten, wenn er zu weit geht und er möchte, dass der Kontakt mit uns weiterhin besteht. Sie sehen uns auch gerne glücklich und sorgen sich um uns, wenn es uns nicht gut geht.

Damals konnte ich den Kontakt nicht abbrechen, weshalb ich oder verschiedene Anteile immer den Kontakt abbrachen mit Menschen, wenn sie mir zu Nahe kamen. Ich wiederholte dies durchgehend seit 5 Jahren. Seit ich den Kontakt mit meiner Familie abbrach. Ich merkte wie erlösend der Kontaktabbruch ist und Anteile glaubten, dass das bei allen Menschen so sei. Der Kontaktabbruch zu jedem Menschen sei entlastend. Leider ist dem nicht so.. Manche Menschen fehlen uns und dies kann belastender sein als den Kontakt zu halten. Es gibt Menschen dessen Gegenwart uns gut tut, einfach weil sie anwesend sind und sobald physisch nicht anwesend sind fehlt er uns. Ich wurde deshalb schon wütend, weil gewisse Anteile dachten, die Person schadet uns und hat Kontrolle über unser Wohlbefinden. Ich bin abhängig. Ja, ich bin anhängig von Menschen die mir guttun. Süchtig nach Kontakt zu diesen Menschen, weil mir dies ein Leben lang fehlte. Nachholbedarf. Ich lerne emotional Bindungen zu Menschen aufzubauen bei denen ich mich wohlfühle, sicher, geborgen und ich nichts dafür tun muss. Ich darf sogar wütend, traurig, eifersüchtig, ängstlich werden und sie akzeptieren dies und wir reden darüber. Sie nehmen meine Gefühle an und wir schauen auch zusammen für einen Umgang, der mit guttut und sie lassen mir Zeit, wenn ich dies brauche. Ich lerne nicht alleine mit den Gefühlen zu sein und irgendwie ist dies sogar entlastend. Mein Freundeskreis kümmert sich heute auch um mich, nicht nur ich tue alles, damit es ihnen gut geht. Ich mach nicht alles richtig und reagiere emotionaler, aber ich werde trotzdem so angenommen. Nicht von jedem, aber von denen, denen ich etwas bedeute. So sehe ich zum ersten Mal, wem ich wirklich wichtig bin und ich fühle dies auch zum ersten Mal. Ich werde als ganzer Mensch geliebt. Wieso versteh ich nicht, aber ich fühle es und das reicht mir auch aus. Mehr wollte ich nie, mich Menschen nahe fühlen, denen ich etwas bedeute ohne Angst haben zu müssen, dass mir weh getan wird.

Meine Gelenkschmerzen sind im ruhe Zustand verschwunden seit den starken, konstanten Emotionen. Mein Körper hat aufgehört mit mir durch Schmerzen kommunizieren, da ich den Gefühlen wieder nahe bin und das egal wo und wann. Es gibt noch kurze Momente, wo ich automatisch die Energie wieder aufwende, um nichts zu fühlen und mir wird übel. Lasse ich sie zu und die Trauer kommt hoch, verschwindet jedes Mal die Gelenkschmerzen, Übelkeit und Erschöpfung.

Ich realisiere erst jetzt wie viel Energie ich aufwendete um die Gefühle konstant zu unterdrücken als ANP und wie anstrengend die heftigen Gefühlswelten der einzelnen Anteilen ist, weil sie so handeln müssen wie andere es wollten und sie sich anderen überanpassten um zu überleben.

Heute kann ich meinen Körper einschätzten und weiss, was woher kommt und worauf ich achten muss und wie der beste Umgang für mich ist längerfristig. Ich muss mir keine Mühe mehr machen mich zu verstellen, sondern nur noch Mühe geben mich zu achten und wertzuschätzen. Ich hätte nie gedacht, dass das alle Anteile vereinen könnte und zufriedenstellen. Wir fühlen seit da auch gemeinsam Gefühle und arbeiten als Team gemeinsam und Handeln gemeinsam, was uns gut tut. Sind manchmal gemeinsam beleidigt, wütend, aber auch glücklich und zufrieden. Wir lachen gerne aus vollem Herzen und brauchen keine Kontrolle mehr um Sicherheit zu erlangen. Wir fühlen uns irgendwie vereint durch die gemeinsamen Gefühle und nicht mehr getrennt.

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