ID (Identitäten) verstehen
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ID (Identitäten) verstehen

ID (Identitäten) verstehen

Ein EP (emotionale Persönlichkeit) entsteht aus einer traumatisierenden Erinnerung, eine Identität aus mehreren traumatisierenden Erinnerungen und somit mehreren EP’s. Spalten sich viele EP’s unter dem gleichem Namen ab, entsteht eine neue ID mit dessen Namen. Erfahrungen prägen, denn sie werden zu unseren Erinnerungen, unsere Erinnerungen bestimmen unser zukünftiges Handeln: Was wir tun sollen, dürfen, können, wollen, müssen und was nicht. Durch bewusste Spaltungen der EP’s entstehen gezielte Identitäten, die vom Umfeld der Betroffenen systematisch eingesetzt werden ohne das sie selbst davon etwas weiss. Z.B. Prostitution (Devot/ Dom), Täter zu werden, Rituale zu leiten, andere zu Spalten, Missbracht zu werden, usw.

Neue ID können von Tätern den Namen bekommen oder die neue ID kann sich selbst einen Namen geben, den sie irgendwo beiläufig mitbekamen. Es gibt auch solche die keine richtigen Namen haben.

Unterschied des Aussehen und Innenleben beim Wechel vom ANP zu einer anderen ID:

Es gibt zwei Unterschiede von Spaltungen der ID:

Bei der bewussten Spaltung sind sie so lange aktiv wie sie gebraucht werden. Werden sie nicht mehr von den Tätern gebraucht können sie weiterhin handeln, nur dieses Mal eigenständig. Es kann dan dem ANP auffallen, dass etwas nicht stimmt, weil vorher die Täter alles gezielt geplant haben und die Beweise nach dem Ereignis vernichtet. Genauso fällt es einem nichts auf, weil man in diesem Zustand/ Umfeld von klein auf ist und es nicht anders kennt.

Bei solchen ID/ EP’s die nicht gezielt gespalten worden sind, sind meistens nur so lange aktiv, wie sie benötigt werden. Sie tauchen meistens erst dann wieder auf, wenn sie getriggert werden und handeln wieder aktiv.

Wären diese Identitäten nicht da, würde der ANP durchgehend in Angst und Schrecken leben oder die schrecklichen Erlebnisse irgendwann als normal ansehen. Ein Dank und Fluch zu gleich. Die abgespaltenen Identitäten sind aus Angst und Panik entstanden. Sie lernten so zu handeln, wie sie sich selbst am Besten schützen können und das bedeutet bei bewusster Spaltung oft: Tu was dir befohlen wird. Da viele Handlungen immer wieder geschehen, hat dies auch zur folge, dass sich die Persönlichkeit/ Identität verfestigen kann. Je länger diese Identität exestiert desto mehr ist er davon überzeugt das Richtige zu tun oder zu erleben. Mit der Zeit wachsen die Erfahrungen und die Erinnerungen, die sein Weltbild verfestigen.

Mögliches Ziel:

Solange die abgespaltene Identität nicht in den Alltag integriert ist, mit dem ANP in Kontakt ist, einem Therapeuten oder wohlwollenden Bezugsperson, kennt er nur seine Welt. Die ID fühlen sich grundsätzlich wohl in ihrer eigenen Welt, den es ist ihre Normalität und gibt ihnen Sicherheit. Sie haben sich in diese Welt eingefügt. Während des Therapieverlauf ist es das Ziel, sie in den Alltag zu integrieren und sie mit dem ANP zu verknüpfen, um unkontrolliertes Handeln möglichst zu verhindern wie z.B. Täterkontakt. Die ID brauchen selbst viel Überwindung sich dem Alltag und ANP anzunähern, weil es ihre Welt ins Schwanken bringt und das bedeutet ihre gewohnte Sicherheit beginnt zu wackeln.

Bei mir tauchten zuerst nur EP’s, meistens in Form von Flashbacks, von den ID auf. Die EP’s wurden getriggert und so konnte ein Flashback entstehen oder nur starke Emotionen, Introjekten von Tätern, Körperempfindungen tauchten auf, die nur zu einem ehemaligen traumatiserendem Ereignis passten, die vom EP. So wie er enstand, Warum genau er sich abspaltete. Es kam bei mir auch immer nur ein EP der Panik hatte nach vorne bei mir blieb der ANP immer anwesend. Ich dachte lange ich hätte keine fixen Persönlichkeiten/ Identitäten, nur solche EP’s die zu einem Ereignis gehörten und vor etwas spezifischem Angst hatten, weshalb ich bei über 300 bin. Ich vermute manche bleiben auch solche einzelne Bruchstückhafte, die keinen grossen Einfluss haben und durch die Trauma Exposition sich beruhigt haben. Doch durch diese Ruhe getraute sich mein emotionaler ANP nach vorne und er rationale ging zurück, was zur folge hatte, dass bei mir zum ersten Mal bewusst eine ID mit ihren EP’s so stark nach vorne kam und die Kontrolle freiwillig übernahm ohne das Gefahr bestand. Er hatte keine Angst, sondern fühlte sich wohl vorne zu sein. Genauso wollte Mary, dem emotionalen ANP bei Seite stehen und unterstützen, weil sie der zerbrechlichste Teil von uns ist. Am darauffolgenden Tag kamen mehrere ID so stark nach vorne, dass ich mich ständig umziehen musste, weil sobald ein andere ID vorne war komplett neue Bedürfnise hatte. Genauso wechselten meine Körperempfindungen, Interessen, Essverhalten, Aussprache/ Wortschatz, Ticks, usw. Den Unterschied, den ich bei mir von einem EP und neuen ID sehe, ist, der EP empfindet noch die Angst, Panik usw. und ist auch eher impulsiv, aber die neue ID hat konstante Bedürfnisse und kann auf gewisse Dinge nicht wirklich verzichten. Obwohl sie die schlimmmen Erinnerungen kennen, fühlen sie sich doch vertraut an und geben Sicherheit. Sie wollen sie nicht vergessen wie einzelne EP’s. Bis jetzt halten sie lieber daran fest und suchen nach ähnlichen Dingen, Ersatze. Sie suchen sich noch einen passenden Platz im Alltag.

Hier findet ihr noch eine Übung, die helfen könnte. Zusätzlich erfahrt ihr, wie ich Mary kennen lernte: „innere Sicherheit“ – „Therapiekonzept“ – „ID (Identitäten) erkennen“

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