Glaubwürdigkeit vorweisen
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Glaubwürdigkeit vorweisen

Glaubwürdigkeit vorweisen

Damit die Behörden oder auch die Polizei einem Glauben ist es sehr wichtig Beweise zu haben. Meistens hat man diese nicht direkt, doch indirekt schon. Was ich damit meine ist, dass die Symptome/ Verhalten / Charakterzüge von Betroffenen genug Beweis sein müssten. Leider ist dem nicht so, weshalb sich die Behörde auf ein Gutachten von Fachleuten wie Psychologen und Psychiatern verlassen und dem Glauben schenken. Deshalb ist dieses Gutachten lebenswichtig, doch entscheidender ist die Erfahrung und Ausbildung des Begutachters. Er sollte ausgebildet sein im Bereich Trauma. Jemand der sich im Bereich Trauma nicht spezialisiert hat, kann auch kein Urteil fällen, ob man traumatisiert ist. Meistens stellen genau die, die sich nicht mit Trauma auskennen, die Diagnose False Memory Syndrom. Einer der auf Trauma spezialisiert ist, kann diese Diagnose genauso stellen, doch diese ist dann verlässlicher.

Im Gutachten sollte ein offizieller Bogen zur Abklärung von DIS und Trauma gemacht werden. Dieser gibt detaillierte Auskunft über die psychische Verfassung und ist von der WHO offiziell anerkannt. Ist man mit einem Gutachten nicht zufrieden, kann man jederzeit mehrere machen lassen. Ich selbst habe mittlerweile etwa sieben. Nicht weil ich jedes Mal bewusst ein Gutachten machte, doch wenn man aus der Psychiatrischen Kliniken austritt, steht im Austrittsbericht eine Diagnose.

Bisher wurde bei mir einmal False Memory Syndroms diagnostiziert und etliche Male komplexe PTBS und DIS. Mich schockierte es ehrlich gesagt nicht bei diesem einen Psychiater, dass er False Memory Syndrom diagnostizierte.

Durch die Anzeige, die ich gegen meinen Vater gemacht hatte im Jahr 2017, ordnete die Staatsanwältin in Herisau an, dass ich ein Gutachten machen müsse bei einem Psychiater in Herisau im Jahre 2018. Meiner Meinung nach war er kein seriöser Psychiater. Was ich damals schnell bemerkte, doch ich wusste nicht wie ich drauf reagieren sollte. Ich dachte, ich müsse mich durch dieses Gutachten durchzwingen. Gleichzeitig realisierte ich, sobald meine Anzeige gegen meinen Vater in Herisau ist, bringt es nichts mehr zu kämpfen. Die Mitglieder der satanistischen Sekte, da meine Eltern Mitglied sind, würden alles so hinstellen, als ob es nie passiert sei und ich Wahnvorstellungen oder etwas dergleichen habe. Viele Mitglieder haben hohe Positionen bei den Behörden, Fachleuten, etc. und somit auch grossen Einfluss. Für sie war es ein Kinderspiel, alles zu vertuschen. Es kostete sie lediglich Nerven und Zeit.

Heute weiss ich, dass ich dieses Gutachten sofort hätte abbrechen müssen und einen Trauma Spezialist verlangen müssen. Ich bemerkte, dass der Psychiater von Herisau nicht aufrichtig war, weil er keine aktuellen Tests bei sich hatte. Er nahm ein Büchlein hervor, das mindestens 10 Jahre alt war. Die Seiten waren braungefärbt vom Alter des Buches und die Seiten fielen immer wieder heraus. Auch die Merkfähigkeit waren mit 4 Aufgaben beendet, die zusammen maximum 10 Minuten gingen. In Ganterschwil bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie Sonnenhof, wo ich war, verlief der IQ Test mehrere Stunden, mehrere Sitzungen. Nach etwa zwei Monaten mit etlichen Tests hatte ich ein beglaubigtes Gutachten, dass sehr ausführlich war. Dieses fand ich angemessener.

Er selbst fragte mich gegen den Schluss, was ich denke, welche Diagnose ich hätte. Ich sagte ihm aktuell PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung). Er fragte mich, was PTBS ist. Nachdem ich ihm alles zu Ende erklärte, sagte er zuerst nichts. Schlussendlich behauptete er, er wisse nicht, was ein Trauma ist, dass schockierte mich und ich bekam ein noch schlechteres Gefühl. Er erzählte mir dann auch von Berichten, wo es um rituelle Gewalt ging. Anbei betonte er immer wieder, dass er noch nie gehört habe, dass jemand verurteilt worden wäre wegen solchen Straftaten und dass die Opfer, die Anzeige auch meistens zurückzogen und gesagt hätten, es sei nicht wahr gewesen. Es wurde klar, dass er schon längst seine Meinung gebildet hatte. Egal, was ich gesagt hätte, er wäre bei seinem Urteil geblieben, dass der Mensch niemals zu solchen Handlungen fähig wäre. Leider wollen viele das nicht glauben, was ich verstehe und deshalb auch niemanden zu überzeugen versuche. Das Problem dabei ist nur, die Welt ändert sich nicht zum Besseren, wenn man wegschaut und eine heile Welt vortäuscht.

Züge einer Boderline Persönlichkeit hatte ich früher, dass erzählte ich ihm, doch seit ich meine Vergangenheit ambulant aufarbeite und von den Eltern weg bin, ist dies stark zurückgegangen. Um zu überprüfen, ob Boderline noch ein Problem sei, ging er an den PC, gab im Internet Boderline ein und drückte ein Blatt Papier aus, wo die Symptome aufgelistet waren. Das Blatt wurde auf irgendeiner öffentlichen Seite ausgedrückt, wo jedermann Zugriff hat. Seltsam, oder? Um dies zu testen, gibt es fachliche Fragebogen, aber er drückt es von einer öffentlichen Seite aus. Ich musste ankreuzen, was zutriffe. Borderline war und ist bei mir nicht mehr aktuell. Der Psychiater stellte diese Diagnose dennoch erneut. Dabei weiss ich, dass es für Borderline professionelle Fragebogen gibt,  weil ich einen solchen Fragebogen im Sonnenhof Ganterschwilmausfüllen musste und dort die Diagnose mit 17 Jahre bekam. Für mich war es im Jahr 2016 verständlich, nachvollziehbar und ich akzeptierte es.

Dasselbe machte er, um zu überprüfen wie es mir Hochsensibilität stehe. Meine Eltern hatten vor mir einen Termin bei ihm und erzählten ihm ich sei sehr sensibel, deshalb machte er den Test. Durch diesen Test und vermutlich durch die E-Mails, Flashbacks, die ich an meinen ambulanten Psychiater schrieb und der Psychiater diese von der Polizei erhielt, hielt er an den sensitiv-paranoische Zügen fest. Kombiniert mit der Borderline Persönlichkeit, ergab sich für ihn False Memory Syndrome (Paramnesie).

Als ich ihn fragte, was er vermute oder diagnostizieren würde, sagte er mir, er könne es nicht sagen. Für ihn als aussenstehende Person ist es schwierig darüber zu Urteilen oder gar nicht möglich. Er muss eine Diagnose stellen. Wenn er dir nicht direkt sagen kann, was er denkt, hat er etwas zu Verheimlichen. Das lernte ich daraus. Meiner Erfahrung nach sind die guten Fachleuten offen und interessiert an Neuem und geben auch ehrliche Antworten. Sie versuchen einen zu verstehen, nicht zu überzeugen. Als Test, kann man der Fachperson auch Fragen stellen über Gewalt, rituelle Gewalt oder Trauma und dessen Erfahrung im Behandlungsbereich/ Ausbildung. Es ist entscheidend, wer das Gutachten macht!

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